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Museum für konkrete Kunst und Design Ingolstadt

Eine denkmalgeschützte ehemalige Gießereihalle aus dem 19. Jahrhundert soll zu einem Museum für konkrete Kunst und Design umgenutzt und erweitert werden. Maßgebend für den Entwurf ist der Ansatz, ein Gebäude von ganz eigenem Charakter zu schaffen, das die Geschichte des Ortes und den Inhalt der Sammlung auf einzigartige, zeitgemäße Weise miteinander verbindet und erfahrbar macht. Besondere Aufmerksamkeit gilt der historischen Bausubstanz der alten Gießereihalle. Sie wird ergänzt durch ein Volumen, das sich im Westen an den Hauptbau anfügt und diesen im Süden überbaut und erweitert. So entsteht innerhalb eines neu geordneten städtebaulichen Umfeldes ein markantes und zeichenhaftes Gebäude, das formale Bezüge zur historisch bedeutsamen Nachbarschaft, dem Neuen Schloss aus dem 15. Jahrhundert und der zum Schlosskomplex gehörenden Rossmühle aus dem 16. Jahrhundert, aufnimmt. Die rostrote Cortenstahl-Bekleidung der neuen Fassaden- und Dachflächen erinnert an die ehemalige Nutzung und bildet mit der Ziegelfassade der Gießereihalle eine harmonische Einheit. Die modernen Gestaltungselemente der Erweiterung stärken den Altbau und machen das Gebäude als Gesamtensemble erlebbar. Dabei bleibt die historische Basis außen wie innen jederzeit ablesbar.

Preiskategorie: 1. Preis
Zeitraum: Wettbewerb 2012
Nutzung: Museum
Auslober: Stadt Ingolstadt